Stadt sucht nach Geldgebern

Thorsten Krüger will aus Bürgerfonds eine Stiftung machen – Nur das Startkapital fehlt noch

Thorsten Krüger, fünfter von rechts, Bürgermeister der Stadt Langen, hat jetzt einem kleinen Teil der bisherigen Unterstützer des „Bürgerfonds“ einen Sachstandsbericht im Rathaus abgegeben. Der Fonds soll bald eine Stiftung werden.

Aus der Presse: Nordsee-Zeitung vom 15. März 2014 

LANGEN. Nur noch das Stiftungskapital fehlt, vermeldete jetzt Langens Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD) den im Rathaus zu einem Sachstandsbericht zusammengekommenen Spendern des „Bürgerfonds“. Den Fonds möchte Krüger in eine Stiftung für die Bürger der Stadt Geestland überführen und so auf „juristisch einwandfreie Beine stellen“, wie der Jurist Clemens Metzler den Anwesenden erklärte.

Zur Gründung einer Stiftung sind nach Vorgaben des Landes Niedersachsen mindestens 50 000 Euro erforderlich. Dieses Vermögen ist die Basis der auf Dauer angelegten Stiftung und bleibt erhalten; nur dessen jeweiliger Ertrag wird gemeinnützigen Zwecken zugeführt. Über die entscheidet dann ein Stiftungsvorstand, der wiederum einer Stiftungsaufsicht unterliegt. Dass bei dieser Mindestsumme der Ertrag, mit dem Gutes getan werden kann, doch relativ gering ist, ist den Anwesenden schnell klar. Da ist es gut, dass dem Stiftungskapital, dem Grundstock also, nach oben hin keine Grenze gesetzt ist. Denn je größer das ist, desto höher ist auch der Ertrag. „Bis jetzt haben wir die Hälfte zusammen“, sagte Krüger. In einem Jahr spendeten 25 bis 30 Menschen für den Fonds. Davon stammen zehn Prozent aus der Samtgemeinde Bederkesa. Krüger hofft weiter auf die Bürger der künftigen Stadt Geestland und möchte sie dazu ermutigen, das Grundkapital als „Zustifter“ zu erhöhen: „Vielleicht gibt es ja Menschen, die sich damit auf Dauer, sozusagen ewig, mit der Stiftung identifizieren und damit Gutes tun wollen“. Auch in der Stiftung werden die Spenden für den „Bürgerfonds“ künftig „eins zu eins“ gemeinnützigen Zwecken der ganzen Region zufließen, verspricht Krüger. So konnten mit diesen finanziellen Hilfen auch im vergangenen Jahr wieder über 50 Aktivitäten wie der „Bunte Tisch“ oder die „Kinder- und Senioren-Uni“ bezuschusst werden. „Dieses Jahr wird das Jahr des Umstiegs in eine Stiftung für alle Bürger der künftigen Stadt Geestland“, hat Krüger sich zum Ziel gesetzt. Sein Dank richtet sich an alle, die das „Wir“-Gefühl der künftigen Geestländer ausmachen: an die Geld-Spender und die Menschen, die die gute Sache mit ihren Ideen und mit tatkräftiger Hilfe unterstützen, denn: „Es geht nicht nur ums Geld, es geht auch um die Hände“. (wg)

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