Geschäftsmodell bewährt sich

ARV Jörg Itjen und GF Mirko Oeltermann dankten den BÄKO-Mitgliedern für 10-jährige sowie Wolfgang Rohde, Heiner Otten und Thomas Schröder für 25-jährige Treue zur BÄKO Bremerhaven.

Aus der Presse: BÄKO-Magazin August 2019

Geestland: Die BÄKO Bremerhaven bilanziert den Geschäftsverlauf 2018 als zufrieden stellend: Rückgänge im Mitgliedergeschäft werden zunehmend durch Umsätze mit dem zweiten Standbein Food/Küche wettgemacht und erzeugen Synergien. „Die Genossenschaft, die wir gemeinsam über die vergangenen zehn Jahre aufgebaut haben, ist etwas Besonderes“, sagt der geschäftsführende Vorstand Mirko Oeltermann, dessen großer Anteil an der Aufwärtsentwicklung in diesem Zeitraum vom Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg Itjen ausdrücklich gewürdigt wurde. Der Umsatz mit Köchen und Gastronomen liegt bei den Geestländern inzwischen bei rund 30% – Tendenz steigend, und zwar bei verbesserter Umsatzrendite. „Hier hat sich viel entwickelt“, lobte auch Klaus Burger von der BÄKO-ZENTRALE in seinem Grußwort. 

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ARV Jörg Itjen begrüßte BM Anette Prenzler als Neumitglied des Aufsichtsrats. 

Die Insolvenz eines großen Mitglieds und eine deutlich geringere Investitionstätigkeit führten letztlich dazu, dass der Vorjahresumsatz um 4,8% verfehlt wurde. Als Kennzahlen stehen somit für 2018 ein Umsatz von 15,9 Mio. Euro, eine verbesserte Umsatzrendite und ein auf 2,7 Mio. Euro verbesserter Rohertrag zu Buche. Das Fremdkapital aus Verbindlichkeiten und Forderungen wurde stark abgebaut, das Eigenkapital deutlich gestärkt: Die Eigenkapitalquote z. B. stieg von 35,3 im Vorjahr auf nun 39,5%. Steigende Lohnkosten sind vor allem tariflichen Lohnerhöhungen geschuldet. 

Aus dem deutlich gestiegenen Jahresüberschuss von 61,5 Tsd. Euro werden nach dem Beschluss der Versammlung 12,3 Tsd. Euro in die Rücklagen eingestellt, 30,1 Tsd. Euro als Gewinnvortrag verwendet und 19,1 Tsd. Euro als 10%ige Kapitaldividende ausgezahlt. Letztere enthält eine 5%ige Sonderdividende als Teilhabe am Geschäftserfolg mit Nicht-Mitgliedern. 

„Wir sollten uns erinnern, wo wir herkommen. Hier hat sich sehr viel positiv entwickelt“, lobte ARV Itjen das Mitarbeiterteam rund um Mirko Oeltermann, der nun seit zehn Jahren die Geschicke der BÄKO Bremerhaven leitet, mit Rückblick auf die angespannte Situation 2011/12. Man sei klein, aber flexibel, modern und „extrem gut aufgestellt“, und das Geschäftsmodell werde in der BÄKO-Welt aufmerksam verfolgt. Der Aufsichtsrat der BÄKO Bremerhaven wurde durch die Neuwahl von Anette Prenzler, Bäckermeisterin aus Beverstedt, gestärkt. Nach dem Vortrag des DGRV-Prüfberichts durch Ralf Winkler erfolgten alle Beschlussfassungen und Entlastungen einstimmig, so auch der Beschluss zur Anpassung der Höchstkreditgrenze (von zwei auf drei durchschnittliche Monatsumsätze). 

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Mirko Oeltermann leitet seit zehn Jahren die Geschicke der BÄKO Bremerhaven. 

Eine Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft erfuhr Carsten Mehrtens aus Schiffdorf-Spaden. 

Wie Bäckereien von einer datengetriebenen Optimierungsstrategie profitieren können, stellten anlässlich der Generalversammlung drei junge Fachleute des Start-up-Unternehmens metricc Consulting vor. Ihr Ansatz, auf Basis der Erfassung von Daten über Verkaufsmengen, Demografie, Kundenbewegungen und -frequenz u. a. zu einer zielgruppenorientierten Produktauswahl mit entsprechendem Service und Zusatzverkäufen zu gelangen, stieß bei den rund 40 Versammlungsteilnehmern auf großes Interesse. 

Für das laufende Jahr hat die BÄKO Bremerhaven sich das Jahresmotto „Kommunikation“ gewählt. Mirko Oeltermann sieht darin die Basis für eine gesteigerte Wertschätzung zwischen BÄKO-Mitarbeitern, Mitgliedern und Kunden, die durch die Werte Bereitschaft, Zuverlässigkeit, Verantwortung und Respekt mit Leben erfüllt werden soll. 

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